IDAHOT 2017: Einige nicht mehr krank – aber weder sicher noch sichtbar

Warum es sich lohnt zu kämpfen, und warum wir jetzt nicht aufhören können! Der IDAHOT ist der Internationale Tag gegen Homo-und Transfeindlichkeit. Am 17.5. 1990 strich die Weltgesundheitsorganisation nach jahrzehntelangen Kämpfen “Homosexualität” aus den Diagnosekriterien für psychische Krankheiten. Dieser Schritt markierte das Ende einer langen Ära, in der nicht-heterosexuelles Begehren kriminalisiert, strafrechtlich verfolgt und pathologisiert…

IDAHOT 2016

Homo- und Transfeindlichkeit sind Herrschaftsverhältnisse und Unterdrückungsmechanismen mit vielen Gesichtern. Es sind abwertende Blicke und Kommentare in öffentlichen Verkehrsmitteln. Es ist die Nicht-Anerkennung selbstgewählter Namen und Pronomen. Es ist der Versuch, Menschen als psychisch krank zu stigmatisieren, die durch ihr Leben Heteronormativität in Frage stellen ohne ihnen gleichzeitig einen sinnvollen selbstbestimmten Zugang zu therapeutischen Angeboten…