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IDAHOT 2016

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Homo- und Transfeindlichkeit sind Herrschaftsverhältnisse und Unterdrückungsmechanismen mit vielen Gesichtern. Es sind abwertende Blicke und Kommentare in öffentlichen Verkehrsmitteln. Es ist die Nicht-Anerkennung selbstgewählter Namen und Pronomen. Es ist der Versuch, Menschen als psychisch krank zu stigmatisieren, die durch ihr Leben Heteronormativität in Frage stellen ohne ihnen gleichzeitig einen sinnvollen selbstbestimmten Zugang zu therapeutischen Angeboten zu ermöglichen. Es sind Gesundheitssysteme, die Personen den Zugang zu Hormonbehandlungen verwehren. Es ist die Art und Weise wie queeren Kids beigebracht wird, dass sie anders und falsch seien. Es sind all die vielen LGBTQI Menschen die wir nie kennen lernen werden, weil sie durch Staaten, Familien oder Nachbar*innen verfolgt und ermordet wurden. Es sind die Schulen, die Kinder in “rollenkonforme” Spiele drängen. Es sind die Bekannten, die so tun als hätten sie abwertende Witze nicht gehört und nicht gesehen. Es sind wir selbst, wenn wir aus vorauseilendem Gehorsam die Hände unserer Liebsten loslassen oder sie als “gute Bekannte” vorstellen.

IDAHOT ist der “International Day Against Homophobia, Transphobia and Biphobia”, der seit 2004 jährlich am 17. Mai gefeiert wird. Um weniger Ausschlüsse zu reproduzieren wird er inzwischen auch IDAHOBIT* genannt, um auf Bisexualität und Intergeschlechtlichkeit zu verweisen. Vor der Ergänzung durch Trans hieß der Tag I.DA.HO. Dieser Tag soll kritisch auf die immer wieder und immer noch stattfindende Gewalt und Diskriminierung gegenüber LGBTQI Menschen auf der ganzen Welt aufmerksam machen. Alle Aktionen und Veranstaltungen an diesem Tag sind dezentral organisiert. Gemeinsam ist allerdings das Motto: “A global celebration of sexual and gender diversities”. Im Jahr 2016 liegt zudem der besondere Fokus auf “Mental Health and Well Being”.

Dieses Video zeigt die irische Dragqueen Panti bei einer Rede im Abbey Theatre in Dublin 2014, bei der sie eindrucksvoll von Unterdrückung und Homofeindlichkeit spricht. Das Video ist in englischer Sprache mit Untertiteln in Englisch, Deutsch, Russisch, Mandarin, Hebräisch, Polnisch, Französisch, Irisch, Türkisch, Portugiesisch, Spanisch, Japanisch, Griechisch, Niederländisch, Italienisch, Serbisch und Slowakisch.

_English Version:

Homophobia, Transphobia and Violence against LGBTQI are power relations and forms of oppression that can appear in various forms. It is a devluating gaze or slurs in public transport. It’s the dissapproval of self-chosen name and pronouns. It’s the attempt to stigmatise and pathologise people that question heteronormativity throuhg living their lifes, whitout giving them acces to mental health programms that focus on their self-determined needs. It’s a health system that refuses hormon treatments. It’s the way queer kids are taught that they are ‘different’ and ‘wrong’. It’s all of the LGBTQI people we will never be ablte to meet, because they have been persecuted and killed by their state, family or neighbours. It’s schools that push children into ‘roleconforming’ games. It’s friends that pretend not to hear or see jokes that put LGBTQI people down. It’s us letting go of our lovers hand(s) or introducing them as “close friends” in an act of obedience.

IDAHOT stands for ‘International Day against Homophobia, Transphobia and Biphobia” and is celebrated every 17th of May since 2004. In order to make Inter(sex) and Bisexuality more visible the day is also called IDAHOBIT*. Before Transphobia was added to the name it was called I.Da.Ho. This day emphasizes the discrimination and violence that LGBTQI people still face around the world. All actions and events that take place today are decentrally organised. In 2016 the focus topis is “Mental Health and Well Being”

This Video shows the irish dragqueen Panti giving a speech in the Abbey Theatre in Dubling 2014. She talks about Opression and Homophobia. The Video is in English spoken language and has subtitles in englisch, german, russian, chines, hebrew, polish, french, irish, turkisch, portugese, spanisch, japanes, greek, dutch, italian, serbian and slovakian.

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